#21  
Alt 29.05.2013, 11:42
econ econ ist offline
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So ganz allgemein nochmal angemerkt: Wie alt die Personen waren, ist ja doch schwer einzuschätzen, da wir die persönlichen Umstände nicht kennen: Mglweise ist eines der Kinder total kränklich gewesen und deshalb kleiner als das Alter vermuten ließe. Davon abgesehen, sind Jungen MEISTENS bei normaler körperlicher Konstitution größer als Mädchen gleichen Alters. Andererseits gibts auf unserem Dorf ein Geschwisterpaar, daß ich für Zwillinge hielt, jedoch habe ich erfahren, daß das Mädchen 2 Jahre jünger ist als ihr Bruder. Sie ist aber genauso groß (zu seinem Leidwesen!).
Was ich sagen will, ohne Zeitangabe auf dem Photo und dem Wissen, um wen es sich handelt, bewegen wir uns alle im Reich der Spekulationen. LEIDER!!!

LG von Econ
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  #22  
Alt 29.05.2013, 11:51
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Guter Nordwind Guter Nordwind ist offline weiblich
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Hallo Econ,

ich mag ja nun nicht sooo pennschiedderich sein, aber ich habe hier meine persönliche Feldforschung in Sachen Größenvergleich von Geschwistern.
Bis so ca. vor zwei Jahren waren meine Kinder (zu dem Zeitpunkt 6+8 Jahre alt) größenmässig nicht viel auseinander. Tochter ist die ältere von beiden.
Seit ca. 1,5 Jahren wächst die Große wie Unkraut.
Zu beobachten in der 4. Klasse: die Mädchen sind (fast alle) deutlich größer als die Jungs.
In der zweiten Klasse: (noch) sind die Jungs (fast alle) größer als die Mädchen.
Da würde ich mal denken, dass sich das anfängt zu verschieben ab dem 9 Lebensjahr.

Off-Topic AUS.

Gruß,
Katrin
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  #23  
Alt 29.05.2013, 12:01
econ econ ist offline
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Off-Topic nochmal an:
Das stimmt, Ende der 4. Klasse wachsen die Mädchen über die Jungs raus. Aber bei meinen Bsp. aus dem Dorf ist das Mädchen noch nicht so alt. Das war schon bei der Einschulung so.
Zum Thema: Die beiden, die Zwillinge sein könnten, sind auch noch nicht so alt, aber wir wissen halt nicht, ob eines der beiden krank war und deshalb kleiner (andersrum wäre natürlich auch möglich).
Wie gesagt, alles rein spekulativ...


LG von Econ
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  #24  
Alt 29.05.2013, 15:08
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Schettek-Fieback Schettek-Fieback ist offline männlich
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diese POSTKARTEN-FORMATE kenne ich nur von ab 1915 davor eher unwahrscheinlich
vielleicht hilft ein Abmessen, da ich folgendes aus
aus Timm Starl: Bildbestimmung, S.23 habe:

__________________
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SCHLESIEN: T i t z m a n n, Ludwig, Kilian, S c h a u b e, Ziebehl, F i e b a c k, Fröhlich, Münch, Cuchy, Muras
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  #25  
Alt 29.05.2013, 18:11
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ulrike G.-W. ulrike G.-W. ist offline
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Dass das Foto schon um 1890 aufgenommen ist, glaube ich eigentlich auch nicht.

Bei den gleichgroßen Kindern schätze ich den Jungen als älter ein, er sieht im Gesicht reifer aus als das Mädchen.

Das große Rätsel bleibt für mich trotzdem die Frau. Ich finde, sie sieht weder wie 32 noch wie 65 aus. :-(

Eine vollkommen andere Person kann ich mir aber auch nicht recht vorstellen.

Das Foto kann ich momentan leider nicht ausmessen, ich habe hier nur die eingescannte Dateiversion. Demnächst kann ich mir die Originale aber noch einmal anschauen.


Das ist aber wirklich verzwackt!
__________________
Meine Namen und Orte, zu denen ich noch suche:
Frankfurt/Main: Rothenburger
Odenwald: Rotenberger
Taunus: Söllner, Jung, Buchecker
Offenbach/Main: Schulz, Mehl, Leonhard, Hertzog, Gumb/p
Pommern: Goldmund
Hannover: Pape, Hagedorn, Rübenack, Backhaus
Unterfranken: Ankenbrand, Reinhard, Pfeuffer, Kaemerer, Zehnder, Brach
Linz (Ö): Reder, Karigl
Mannheim, Oels: Bartsch
heutiges Polen: Tabor, Kaczanowski, Hachula, Rataj
Neumark: Buchholz, Helterhof
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  #26  
Alt 29.05.2013, 20:05
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Moin Ulrike,

wenn Du an das Original kommst, schau auf die Rückseite, wenn das Bild nicht eingeklebt ist. Vielleicht steht da hinten was drauf.

Friedrich
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"Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."

(Friedrich Wilhelm Grimme, Sauerländer Mundartdichter)
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  #27  
Alt 29.05.2013, 23:53
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Wenn ich mir die Frau von nahem anschaue, spricht meiner Meinung nach nichts wirklich gegen 32. Gerade die glatten, wenig ausgearbeiteten Hände sprechen gegen ein deutlich höheres Alter, wenn man bedenkt, dass ganz normale Hausfrauen sehr viel mehr schwer mit den Händen arbeiteten als heutzutage. Das sieht man!

Ihr Gesicht ist noch recht jung, die Wangen sitzen hoch, die Kinnlinie ist straff und glatt, die Haut ist straff und faltenfrei, sie hat keine Tränensäcke oder Krähenfüße. Die nach außen abfallende Form der Augenbrauen lässt sie etwas müde oder traurig wirken, die ist aber altersunabhängig. Ihre Frisur ist eher unkleidsam, und sie scheint Schlupflider zu haben, allerdings kann auch das Veranlagung sein -eine meiner Mitschülerinnen hatte schon mit 16 Schlupflider. Das kleine Mädchen ganz rechts hat eine ähnlich geformte Augenpartie.

Fazit: Ich finde, die abgebildete Frau kann durchaus erst 32 sein.
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  #28  
Alt 30.05.2013, 14:30
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@Asphaltblume

Toll, was du da alles siehst! Da fehlt mir anscheinend die entsprechende Gabe dafür. Auf mich hat nur das Gesamterscheinungsbild gewirkt und bei den Händen waren mir nur relativ starke Adern aufgefallen.


Ich glaube, die Mehrheit von euch hat recht und es ist wirklich die Mutter.

Frauen sind früher anscheinend extrem früh gealtert, eher als die Männer.

Ich habe hier einige Fotos auf denen man eine "alte" Frau auf einem Stuhl sitzend sieht. Nebendran steht jeweils ein stattlicher Mann in "bestem" Alter. Bisher ging ich immer davon aus, es handele sich um Mutter und Sohn. Ich glaube, ich muss das auch noch einmal überdenken.

Dankeschön,


Ulrike
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  #29  
Alt 30.05.2013, 16:34
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Hallo Ulrike,

die Frauen haben ganz anders gearbeitet als heutzutage!
Sowas wie Waschmaschine gab es nicht, da war die große Wäsche eine Aufgabe für ein bis zwei Tage und zwar körperliche Arbeit.
Abwaschen mit wenig handschonenden Mitteln, Böden wurden geschrubbt mit Wasser und Schmierseife/Kernseife, keine Spülmaschine, kein Elektroherd, Holz oder Kohle für den Ofen schleppen, Gartenarbeit (wenn sie denn einen hatten für den Eigenbedarf an Obst und Gemüse).
Da leiden die Hände ganz schön, die Frauen alterten einfach körperlich früher.
Und, ein nicht zu vergessender Aspekt: es gab kein Make-Up!
Wenn frau heute übernächtigt und kaputt ist, kommt eben Make-up aufs Gesicht, die Haare mit Fön oder anderen Hilfsmitteln gemacht und schon kann sie auf dem Familienfoto beinahe aussehen wie das blühende, junge Leben.
Wir ernähren uns ja auch anders, haben mittlerweile die Möglichkeiten uns gut und gesund zu ernähren, das macht auch was aus.
Viele Mangelerkrankungen gibt es fast nicht mehr.
Das macht auch in der Optik eine Menge aus.
Und manchmal sind Menschen mit guten Genen ausgestattet, die altern optisch sehr langsam.

Sonnige Grüße,
Katrin
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