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  #1  
Alt 01.02.2019, 11:54
Benutzerbild von ulrike G.-W.
ulrike G.-W. ulrike G.-W. ist offline
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Liebe Mitforscher,


meine Frankfurter Vorfahren führen mich ins Münsterland. Leider kann ich den Herkunftsort nicht richtig lesen.
Meine Raterei von Sinckosin über Sindosin und Sinilosin ergibt leider nur Un-Sinn.


Ich habe den Ausschnitt aus dem Frankfurter Kirchenbuch von 1732 angehängt.


Hat jemand eine Idee?



Ich danke euch.
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Dateityp: jpg 1732 Geburt Catharina Lentz - Kopie.jpg (105,1 KB, 38x aufgerufen)
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Meine Namen und Orte, zu denen ich noch suche:
Frankfurt/Main: Rothenburger
Odenwald: Rotenberger
Taunus: Söllner, Jung, Buchecker
Offenbach/Main: Schulz, Mehl, Leonhard, Hertzog, Gumb/p
Pommern: Goldmund
Hannover: Pape, Hagedorn, Rübenack, Backhaus
Unterfranken: Ankenbrand, Reinhard, Pfeuffer, Kaemerer, Zehnder, Brach
Linz (Ö): Reder, Karigl
Mannheim, Oels: Bartsch
heutiges Polen: Tabor, Kaczanowski, Hachula, Rataj
Neumark: Buchholz, Helterhof

Geändert von ulrike G.-W. (03.02.2019 um 15:00 Uhr)
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  #2  
Alt 01.02.2019, 12:03
Kasstor Kasstor ist offline männlich
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Hallo,

Meyer findet Sinningen und Sinsen bei Münster. Hmm

Frdl Grüße


Thomas
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FN Pein (Quickborn vor 1830), FN Hinsch (Poppenbüttel, Schenefeld), FN Holle (Hamburg, Lüchow?), FN Ludwig/Niesel (Frankenstein/Habelschwerdt) FN Tönnies (Meelva bei Karuse-Estland, später Hamburg), FN Lindloff (Altona, Lüneburg, Uelzen)
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  #3  
Alt 01.02.2019, 12:44
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Habe bei Geschwistern noch weitere Schreibweisen gefunden. Die wussten den Ort wohl selbst nicht?


Sinsen, Sinckersheim, Sinckesen, Sinckesin?
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg 1724 Geburt Johann Jacob Lentz - Kopie.jpg (288,5 KB, 30x aufgerufen)
Dateityp: jpg 1726 Geburt Wilhelmina Elisabetha Lentz - Kopie.jpg (166,6 KB, 25x aufgerufen)
Dateityp: jpg 1722 Geburt Catharina Rosina Lentz - Kopie.jpg (277,5 KB, 24x aufgerufen)
Dateityp: jpg 1730 Geburt Maria Magdalena Lentz Ausschnitt.jpg (291,9 KB, 24x aufgerufen)
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Geändert von ulrike G.-W. (01.02.2019 um 13:02 Uhr)
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  #4  
Alt 01.02.2019, 12:46
Kasstor Kasstor ist offline männlich
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Zumindest das letzte liest sich ja wie Sinsen.


Thomas
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FN Pein (Quickborn vor 1830), FN Hinsch (Poppenbüttel, Schenefeld), FN Holle (Hamburg, Lüchow?), FN Ludwig/Niesel (Frankenstein/Habelschwerdt) FN Tönnies (Meelva bei Karuse-Estland, später Hamburg), FN Lindloff (Altona, Lüneburg, Uelzen)
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  #5  
Alt 01.02.2019, 19:58
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Danke für deine Meinung. Ich glaube aktuell nicht ganz an Sinsen/Marl, ist doch etwas weiter weg und weil die anderen Schreibversionen doch eher davon abweichen. Ich denke, der Ort müsste zwischen Münster und Paderborn liegen. Die Beschreibungen sind: Im Münsterschen, im Bistum Münster, in Westfalen, im Paderbornischen, Bischöfl. Münsterische...


Sinckesheim, Sinckesen oder Sinckesin könnten auch alte Schreibweisen eines Ortes sein. Leider kenne ich mich in dieser Region so gar nicht aus.
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  #6  
Alt 01.02.2019, 20:31
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Hallo Ulrike,

hier findest du die Kirchenbücher des Bistums Münster online:
http://data.matricula-online.eu/de/d...land/muenster/
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Viele Grüße

Gertrud


Was wir wissen ist ein Tropfen, was wir nicht wissen ist ein Ozean.

Schäme dich nicht deiner Ahnen, du hast auch keinen Anteil an ihren Verdiensten.
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  #7  
Alt 01.02.2019, 20:32
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ReReBe ReReBe ist offline männlich
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Hallo Ulrike,

wie wäre es mit Sieningsen bei Soest in Westfalen, etwa gleich weit entfernt von Münster und Paderborn: https://www.meyersgaz.org/place/20810057
Auf Map klicken und Vollbild [] einstellen. Bei Ecclesiastical gibt es die Kirchspielzugehörigkeiten.

Gruß
Reiner
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  #8  
Alt 01.02.2019, 22:36
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Hallo,

ich kenn mich in der Region eigentlich ganz gut aus, komme aber auch nicht auf eine gute Idee.

Sinsen/Marl kommt namenstechnisch zwar sehr nahe, lag aber nicht im Fürstbistum Münster (oder gar Paderborn). Dasselbe gilt für die Bsch. Sieningsen (Weslarn) bei Soest.

In Die Höfe des Münsterlandes und ihre grundherrlichen Verhältnisse gibt es ein paar Familien mit dem (oder einem ähnlichen) FN, aber auch da springt für mich jetzt nichts ins Auge.

Im "Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50", das einen Teil des südöstlichen Fürstbistums Münster (also Richtung Paderborn) abdeckt, gibt es zwar den FN Lens (eine 30jährige Magd in Enniger geb. aus Ennigerloh) bzw. Lentze (ein zum Katholizismus konvertierter 35jähriger Einwohner in Liesborn mit Frau und 2 kleinen Söhnen), aber daraus ergeben sich jetzt auch keine wirklichen Anhaltspunkte.


Ich hab die Ortsnamen mal in Reihenfolge gebracht:

1722 Sinckesen in Westphalen
1724 Sinckesheim, Bischöfl. Münsterischen
1726 Sinsen im Bisthum Münster
1730 Sinckesin im Paderbornischen
1732 Sinckesin im Münsterischen

Von der Aussprache her, würde ich sagen, müsste es sich Sin(c)kesen sprechen. Leider bleibt die Frage, welchen Ort (oder Bauernschaft) man so ausgesprochen hat.

LG,
Antje
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  #9  
Alt 01.02.2019, 22:48
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ReReBe, deine Endung "ingsen" hat mich weitergebracht. Die Landkarte ist übrigens toll. Was haltet ihr hiervon?





Zitat:
Zitat von Hintiberi Beitrag anzeigen
In Ostwestfalen wird die häufige Silbe "-hausen" oft zu "-sen" verkürzt, z.B.
Benhausen => Bensen. Manchmal wird so ein Ortsname auch völlig zusammengezogen: Siddinghausen => Singsen.

Gruß
-Jens

Passt nach Gehör aus dem Mund eines Westfalen aufgeschrieben doch gut zu Sinckesen, Sinckesin, Sinsen? Sinckesheim ist etwas stärker abgewandelt. Geographisch passt es, denke ich.
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Geändert von ulrike G.-W. (01.02.2019 um 22:50 Uhr)
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  #10  
Alt 01.02.2019, 22:57
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Hintiberi Hintiberi ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von ulrike G.-W. Beitrag anzeigen
Liebe Mitforscher,

meine Frankfurter Vorfahren führen mich ins Münsterland. Leider kann ich den Herkunftsort nicht richtig lesen.
Meine Raterei von Sinckosin über Sindosin und Sinilosin ergibt leider nur Un-Sinn.
Guten Abend, Ulrike!

Was ich da lese, ist äußerst interessant für mich:
Es handelt sich bei dem gesuchten Ort mit Sicherheit um Siddinghausen bei Büren (Kreis Paderborn).

Dazu Näheres:
Es gab in besagtem Siddinghausen eine Familie namens Lentz, allerdings kann ich mit Daten der Vorfahren wenig behilflich sein. Die Kirchenbücher der Pfarrei beginnen erst 1695. Bis etwa 1760 sind die Kirchenbücher teilweise unvollständig und an manchen Stellen fehlerhaft.

Nachstehend 3 verzeichnete Taufen, die zur Familie Lentz (auch "Lensen" geschrieben) gehören:

Anna Maria *23.10.1701
Eltern: Ludwig Lensen und Elisabeth Brandenburg

Laurenz Anton *23.07.1716
Eltern: Rüdiger Lensen und Clara Kückelheim

Anna Gertrud *12.06.1727
Uneheliche Tochter der Elisabeth Lensen.
Vater: Jodocus Schmidt


Folgendes aus dem Buch "Siddinghausen - Geschichte eines westfälischen Dorfes" (S. 101):

"Am 22.06.1704 beantragt des Güllen Cordts zu Siddinghausen Sohn Lubbert Kösters, der im Begriff stand, eine "Lentzen Tochter anzuheyrathen", des "Ludwichen Lentzen verlassen[es] und verwüstete[s] guth daselbst" gerichtlich schätzen zu lassen.

Durch "Nachläßigkeit des Coloni [Ludwig Lentz] [...] war das Gut im Laufe weniger Jahre "mit großen Schulden dergestalt beschwert und verhafft, daß kein Colonus solches in dem Standt anzunehmen vermeint noch vorhanden ist".

[...]

Der Inhaber selbst, Ludwig Lentz, hatte sich beizeiten davongemacht, wie wir aus einem Brief seiner Mutter [...] erfahren. Darin teilt sie mit, daß ihr Sohn das "Guth verlaßen, sich in Kriegs[dienste] begeben", seine mitgenommene Ehefrau aber, die aus Brilon stammende Elisabeth Brandenburg, "mitt zweyen armen Kindern in Franckfurth im Spitall trostlos sitzen lassen" habe."

Ihr Vorfahre Dietrich Lentz war somit mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Sohn dieses Ludwig Lentz und dessen Ehefrau Elisabeth Brandenburg und ein Bruder der 1701 geborenen o.g. Anna Maria.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir mitteilen könnten, was aus Ludwig Lentz und Elisabeth Brandenburg sowie deren Nachfahren geworden ist.

Mit Dank und besten Grüßen
Jens

Geändert von Hintiberi (01.02.2019 um 23:00 Uhr)
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