#11  
Alt 02.03.2017, 13:03
Acanthurus Acanthurus ist offline
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Hallo,

Zitat:
Zitat von wowebu Beitrag anzeigen
ich scanne an sich nur mit 360 dpi und hatte bisher keine Probleme. Wenn die Qualität schlecht ist, kann man höchstens mit Bildbearbeitung etwas machen.
Bildbearbeitung kann nichts irgendwo "rausholen", wo die Auflösung gering ist. Das ist bei Anfragen zu Schulterklappen o.ä. hier eine häufige Fehlannahme ...

A.
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  #12  
Alt 02.03.2017, 14:09
Benutzerbild von OlliL
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Jo... durch Interpolation gewinnt man nix dazu. Daher muss man schon einigermaßen hoch aufgelöst scannen wenn man meint das man das irgendwann mal braucht.

Von 4800dpi bin ich inzw. ab da diese Auflösung in der Tat die Bildqualität der Fotos übersteigt. Ich werde jetzt erstmal 2400dpi anvisieren. Ich hatte gestern mal ein Testscan eines ca 6x8cm großen Fotos

1200dpi 15MB
2400dpi 65MB
4800dpi 250MB

Speicherformat: TIFF mit LZW Komprimierung.
2400 scheint ein guter Kompromis zu sein.
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  #13  
Alt 02.03.2017, 16:30
Acanthurus Acanthurus ist offline
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Du hast einen Unterschied zwischen 1200 dpi und 2400 dpi gesehen? Ich würde mich eher von 600 dpi aus hocharbeiten und gucken, ob es relevante Qualitätsverbesserungen gibt. Wenn du mehrere Alben scannst ist das auch ein Zeitfaktor. 65MB – soviel Platz verbraucht nicht mal eine Rohdatendatei aus einer einigermaßen modernen Spiegelreflexkamera (die höher auflöst als die meisten alten Abzüge, die zudem gewiss nicht alle "technisch" perfekt sind). Selbst wenn der Speicherplatz billig ist (bei großen SSD wird das wieder relativ), verlangsamst du dir auch das Dateihandling.

Grüße, A
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  #14  
Alt 02.03.2017, 16:39
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Jo - aber ich nutze die TIFs ja auch nur als "Ablage".
In irgendwelchen Programmen usw. hantiere ich mit reduzierten JPEGs....

Ich hab einfach Angst das irgendwann 600dpi zu wenig sind. Was weiss ich was die Zukunft bringt.... Ja - den Zeitfaktor sehe ich auch - da hast du auf jedenfall Recht.
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  #15  
Alt 02.03.2017, 21:18
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Hallo

Ich teile die Meinung von Acanthurus.

Ich habe inzwischen eine ziemlich grosse Fotosammlung und auch viele Fotoalben von Verwandten eingescannt. Ich hatte in meinen Anfängen den Fehler gemacht, dass ich mit ca 150-200 dpi gescannt hatte (bzw hatten auch andere für mich gescannt). Das war tatächlich viel zu wenig. Jetzt scanne ich mit 600dpi, was locker reichen sollte, um Fotos auf A3 auszudrucken (habe bisher aber nur A4 ausprobiert).
Mit 600dpi bin ich m.M.n. schon am Ende der möglichen Bildinformation angelangt. Das sieht man gut bei 5x5cm s/w-Fotos, aber auch bei farbigen Fotos aus den 70ern. Wenn das Original klein ist oder schlichtweg nicht hochauflösend genug, nützt es rein gar nichts, mit 2400dpi einzuscannen.

Die Zentralbibliothek Zürich scannt auch nur mit 600dpi. Beim Bildarchiv der ETH-Bibliothek habe ich gerade die Info gefunden, dass dort zur Archivierung nur mit 300dpi gescannt wird (bei Vorlagen bis zu A5). Bei Kleinbildnegativen und Dias wird bei 1200dpi gescannt. Die Info stammt aus dem Jahr 2002, ich weiss leider nicht, ob das immer noch so ist.
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  #16  
Alt 07.03.2017, 00:40
1570126 1570126 ist offline
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Hallo,
ich war mir lange Zeit auch unsicher was die Scaneinstellung angeht, zumal ich auch einige Urkunden hatte, die größer als Din A3 waren.
Ein Mitarbeiter des Historisches Archiv des Erzbistums Köln war so nett mir viele Fragen zu beantworten und verwies mich auch an Repro Eichler, die ich auch noch mal ausgiebig befragte und bei denen ich auch die Überformate scannen ließ.
Die meisten Archive arbeiten nach den DFG-Praxisregeln "Digitalisierung". Beim Reprodienst nannte man mir auch noch ähnlich Richtlinien der NARA, FADGI und Metamorfoze. Die letzten drei sind komplett in englisch und teilweise sehr technisch ausgerichtet.

Mein Fazit aus den 4 Richtlinien:
- Scan mit 300 dpi.
- immer komplettes Dokument scannen, d.h. Dokument + ein paar mm Rand umlaufend. Das stellt sicher, daß nichts abgeschnitten ist. Auch alle Leerseiten scannen.
- Scan immer mit Farb- und Graustufenkeil. Entweder daneben legen oder falls kein Platz ist beim ersten Scan auf der Vorlage, danach weiter ohne die Keile. (mit Hilfe der Keile hab ich mir ein Scannerprofil erstellt, so daß ich die Vorgaben für Weiß- und Schwarzpunkt, sowie die für neutrales Grau aus der NARA-Richtlinie erfülle)
- Datensicherung als TIFF unkomprimiert als "Digitaler Master". Für Viewer oder ähnliches generiere ich davon niedriger aufgelöster JPEG- oder PDF-Dateien.

Was das Scannen kleinere Vorlagen, Dias etc. anbetrifft, gab mir der Reprodienst den Praxistipp, die Vorlage so einzuscannen, daß man in einer vorher definierten Zielgröße (in der Regel Din A4) 300 dpi erreicht.
Läßt sich leicht errechnen:
Sollgröße / Istgröße = Vergößerungsfaktor
Vergrößerungsfaktor * 300 dpi = Scanauflösung.
Allerdings sollte man keine "krummen" Scanauflösungen einstellen, sondern immer die nächst höhere, die der Scanner anbietet.

LG
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  #17  
Alt 10.03.2017, 01:35
Mysterysolver Mysterysolver ist offline
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Hallo,
Falls du die Fotos teilweise gut ablösen kannst, wäre ja vielleicht so ein Fotoscanner was, der mehrere Fotos nacheinander einziehen kann *seufz* beim dm Foto Dienst hatten sie sowas mein ich ....

LG
Sunny
__________________
Lg,
Susanne

PS: Suche jegliche "Verflechtungen" zwischen FN Wichert & Zielke (Pommern, evtl. auch andere Gebiete). Außerdem: Nachfahren der Gertrud CYGANEK, geb. KILIAN (aus Leobschütz, Schlesien)
--
FN-Liste: Hamersky, Quitoschinger (Böhmen und Sachsen) / Kilian (Schlesien) / Kloss (Masuren) / Wichert, Zielke (Pommern) / Huismann, Memering (Emsland und Landkreis Leer)

Geändert von Mysterysolver (10.03.2017 um 01:37 Uhr)
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  #18  
Alt 10.03.2017, 10:45
Acanthurus Acanthurus ist offline
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Zitat:
Zitat von Mysterysolver Beitrag anzeigen
so ein Fotoscanner, der mehrere Fotos nacheinander einziehen kann
Würde ich bei alten Einzelstücken nicht machen. Die Scanner haben zwangsläufig eine Mechanik, mit der das Bild vorgeschoben wird, wo eine Beschädigung nicht ausgeschlossen werden kann. Deswegen werden teilweise Hüllen mitgeliefert, die bestückt werden wollen und die Bildqualität nicht verbessern. Der klassische Dokumentenscanner, der auch zur Anwendung kommen könnte, hat meist keine geradlinige Führung (d.h. Dokumente werden stark gekippt eingeführt und kommen fast horizontal wieder raus). Das funktioniert mit dickeren Materialien nicht.

Grüße, A.
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