#41  
Alt 03.08.2009, 12:14
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Recherche beimjugendamt: Es lag weder für meine Großmutter noch für meinen Vater eine Amtspflegschaft oder Vormundschaft vor.

Aktenregistratur des Vormundschaftsgerichteser zuständige Herr will nachsehen, ob Unterlagen in der Registratur zu finden sind. Eine Meldung könne er erst für September/Oktober versprechen. Er wird sich auch bei Erfolglosigkeit schriftlich mitteilen.
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  #42  
Alt 03.08.2009, 14:58
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Hallo Sue,

hier die Antwort auf Ihre Frage:
'Inwiefern kann mir das Wehrmachtsforum helfen?'

Am 10.07.2009 hatte ich Ihnen geschrieben:
'Diesen sehr interessanten, Ihrem ähnlichen Beitrag, können Sie sich von FRank im FdW wieder zurückholen lassen:'.

Zuletzt noch eine wirklich ernst gemeinte Frage: Haben Sie einen Drucker, haben Sie dieses Thema schon mal komplett ausgedruckt und es komplett durchgearbeitet ?
__________________
Viele Grüße
Dieter Saure

Manchmal findet man, was man sucht.
Nicht immer sucht man das, was man findet.
Ab und zu findet man etwas, was man überhaupt nicht gesucht hat, und stellt dann fest, dass es genau das war, was einem gefehlt hat.
Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht.
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  #43  
Alt 06.08.2009, 22:08
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Einen Drucker habe ich schon. Allerdings nur einen alten PC, der mich immer wieder aus dem Netz wirft. Die Schulferien haben begonnen und ich muss mir über die Stadtbibliothek Zutritt ins Forum verschaffen (da die Zapfsäule im Lehrerzimmer ja nu ausfällt), um solche Dinge erledigen zu können. Allerdings bin ich seit einigen Tagen erkrankt, erhalte ind en nächstenTagen familiären Besuch, kann erst ab nächster Woche Donnertag die Bibliothek aufsuchen und auch erst da meine E-Mails checken oder andere derartige Arbeiten erledigen.

Ich bin sehr traurig darüber, dass ich es noch nicht in den Drogeriemarkt wegen der Bilder geschafft habe. Es brennt mir unter den Fingernägeln dies endlich zu erledigen. Ich habe meine Cousine gefragt, ob sie sie einscannen könnte. Aber es rührt sich nichts, obwohl sie es versprochen hatte. Mein Onkel ist wieder genesen und plötzlich ständig unterwegs, obwohl er Ruhe verschrieben bekam. (Der könnte die auch ins Netz setzen).

Vor einiger Zeit bin ich am Friedhof gewesen und habe das Urnengrab meiner Großmutter aufsuchen wollen. 3 Stunden habe ich erfolglos gesucht und schließlich von meiner Cousine erfahren, dass die Urne zusammen mit der von meinem Stiefopa anonym in einer Wandnische mit dem Namen Grünbaum steht, die mit den Hülßens kaum etwas zu tun haben. Nur, dass es das Grab des verstorbenen Mannes und eines Kindes der 2. Frau meines Onkels ist.
Das ist mir unbegreiflich.

Ein Brief an die NARA ist aufgesetzt.

Im Moment läuft noch eine Anfrage nach einer Vaterschaftsanerkennung im Staatsarchiv zu Nürnberg. Wenn ich daran denke, bekomm ich Bauchweh. Die letzte Anfrage dort wurde an einem Tag erledigt. Diesmal scheint es länger zu dauern. Ist das gut oder nicht?
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  #44  
Alt 06.08.2009, 22:24
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Was meint "sich wieder zurückholen lassen"?
Wenn ich Ihren Link anklicke, dann lande ich in der Forumsübersicht. Tut mir leid. Diesbezüglich stehe ich auf dem Schlauch. Schubsen Sie mich bitte ein bischen zur Seite, damit meine Leitung wieder frei wird. ;-)
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  #45  
Alt 07.08.2009, 13:39
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Hallo Sue,

beim Forum-Absturz im LdW ging u.a. dieser Beitrag verloren.
Frank kann diesen Beitrag aber wieder zurückholen. Bitten Sie ihn doch darum.
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Dieter Saure

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  #46  
Alt 11.08.2009, 13:04
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Aus dem Staatsarchiv Nürnberg kam folgende Information: In der Außenstelle Lichtenau (dort befinden sich alle Nachlass und Vormundschaftsakten) ist eine Vormundschaftsakte meines Vaters mit dem Aktenzeichen VII 634 unter dem Namen „Nürminger, später Hülß“ in der Jahresliste 1946 oder 47 verzeichnet. Die Akte selbst ist nicht vorhanden und vermutlich von einem Gericht oder Amt z. Bsp. für eine Vaterschafts- bzw. Unterhaltsklage angefordert, aber nie zurückgesendet worden.
D.h. im Saatsarchiv ist die Akte zwar verzeichnet aber nie eingegangen.

Es ist zu vermuten, dass sich darin ggf. auch der Name des leiblichen Vaters befindet. Die nächste Frage ist jetzt: Wo ist die Akte?

Ich habe dieses Ergebnis meinem Vater mitgeteilt. Er erzählte, dass sein Stiefvater einmal erwähnt habe, dass mein Vater seinem leiblichen Vater sehr ähnlich sähe. Das heißt, dass sogar mein Stiefopa den leiblichen Großvater gesehen haben muss (in der Realität oder auf einem Foto), ihn kannte. D.h. mein leiblicher Großvater war sowohl in der Familie meiner Großmutter als auch in ihrer eigenen bekannt. – Warum schweigen sie alle so beharrlich?

Bestätigt fühle ich mich darin, dass meine Familie etwas zu verbergen versucht hat. Vielleicht die Unterhaltsklage? Und als nichts zu holen war, hat man meinen leiblichen Großvater tot schweigen wollen? Quasi als Strafe, Abschluss des Themas? Ggf. nachhaltig den leiblichen Vater aus den Akten nachträglich tilgen lassen? (Glaube ich weniger.)
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  #47  
Alt 11.08.2009, 13:17
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Hallo Sue,

wenn Sie schreiben:
'In der Außenstelle Lichtenau (dort befinden sich alle Nachlass und Vormundschaftsakten) ist eine Vormundschaftsakte meines Vaters mit dem Aktenzeichen VII 634 unter dem Namen „Nürminger, später Hülß“ in der Jahresliste 1946 oder 47 verzeichnet. Die Akte selbst ist nicht vorhanden und vermutlich von einem Gericht oder Amt z. Bsp. für eine Vaterschafts- bzw. Unterhaltsklage angefordert.'
dann ist das doch schon mal eine ganz heiße Spur.

In Lichtenau muß man Ihnen Auskunft geben, wer diese Akte angefordert hat.
Lassen Sie jetzt nicht los. Bleiben Sie dran. Gehen Sie denen auf die Nerven. Schalten Sie vielleicht auch einen Rechtsanwalt ein. Nur Mut.
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Dieter Saure

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  #48  
Alt 13.08.2009, 15:16
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Lichtenau ist eine Außenstelle des Staatsarchives. Nach deren allgemeinem Archivierungssystem (ich haben eigens nachgefragt) erhält das Archiv lediglich Listen und die dazugehörigen entsprechenden Akten. Als die Verzeichnisliste einging, in der die Akte meines Vaters verzeichent steht, ging dessen Akte aber nicht ins Archiv ein. Sie fehlte bereits.

Das Staatsarchiv wurde in den 70gern (nach Auskunft von Dr. Schott)eingerichtet. Das heißt, die Akte fehlte zu diesem Zeitpunkt bereits (wenn die Liste zu dieser Zeit einging).

Die Registratur des Vormundschaftsgerichtes beherrbergt nur Akten ab 1955. Der Rest befindet sich im Staatsarchiv. Soweit die Auskunft von dort. Es ist also unwahrscheinlich, dass sich die Akte noch im Vormundschaftsgericht befindet, es sei denn, es hätte nach 1955 ein Verfahren gegeben, die Vormundschaftsakte befindet sich bei den Gerichtsakten und wurde nicht zurück gegeben. Es sei aber nicht zwangsläufig gegeben, dass sich in der vermissten Akte der Name des leiblichen Vaters befindet (was ich mir aber trotzdem erhoffe).

Ich habe mir bei einem wissenschaftlichen Mitarbeiter aus dem Nürnberger Stadtarchiv, dem ich vertraue, Rat geholt. Es muss irgendwo ein Eingangs- und Ausgangsbuch von Akten des Vormundschafts- oder Amtsgerichtes existieren. An Hand diesen Buches könne man den Weg verfolgen. Es haben auch nicht viele Ämter Zugriff auf diese Akte. Selbst wenn die Akte vernichtet worden ist, weil die Aufbewahrungszeit abgelaufen ist, muss das irgendwo verzeichnet sein. Im Moment weiß ich nicht, was ich glauben soll. Bin darüber etwas verwirrt.
Ich werde noch einmal beim Jugendamt beginnen, da ich bisher nach einer Vormundschaftsakte meiner Großmutter gesucht hatte und nicht nach der meines Vaters und letztendlich habe ich endlich mal ein Aktenzeichen.

Bei einem Gespräch mit meinem Vater kam auch heraus, dass dessen Stiefvater seinen leiblichen Vater gesehen haben muss. Sei es auf einem Foto oder lebendig. Denn die Aussage, dass mein Vater ihm sehr ähnlich sehen würde kam von ihm. (Es ist eine faule Ausrede meiner Verwandschaft sich an so einen Familienskandal (ich bin mir sicher, es muss einen gegeben haben) nicht erinnern zu können.)
Irgendetwas muss um den 21. Geburtstag meines Vaters vorgefallen sein. Denn da hätte die Großmutter gesagt, dass sie das Päckchen weggeschmmissen habe. (Mir ist in Erinnerung, dass sie es als Nachlass hinterlassen wollte, was sie ja nicht hat. Aber warum hat dann ihre Schwester (der Oma) mit ihren Töchtern uns (meinen Vater und mich) scharfäugig bei der Wohnungsräumung meinerr Großmutter beobachtet? Irgendwas stimmt da doch nicht.)

Die großen Fragen sind jetzt:
Wo ist dieses Ein- und Ausgangsbuch der Akten?
Wo ist die Akte selbst? (Nachdem sie beim Eingang der Liste ins Staatsarchiv fehlte, muss sie vorher schon irgendwo versandet sein. Ist also noch nicht vernichtet worden. Glaube ich zumindest.)

Heute habe ich versucht die Papierbilder meines Vaters und der Großmutter auf CD zu bekommen. Folglich war ich in der Drogerie, die mir eröffneten, dass das nicht möglich ist. Ein weiteres Fotogeschäft wollte die Bilder ins Labor schicken (ich war aus Verlustangst dagegen. Wenn die Bilder weg sind, hab ich ein Problem), um neue Negative anfertigen zu können. (Was hat das mit der CD-Brenmnung zu tun?) Das dritte Fotogeschäft war ebenfalls nicht in der Lage die Bilder nach meinen Angaben auf CD bringen zu wollen. Ich hätte ihnen die Bilder überlassen müssen.
Hier in der Stadtbibliothek gibt es keinen Scanner.
Ich werds bei der nächsten Sitzung im Filmbüro Franken versuchen. Vielleicht funktioniert es da endlich.

Herr Saure, wissen sie etwas darüber?:
Wenn der Stiefopa meinem Vater lediglich seinen Namen zuerkannt, ihn aber nicht adoptiert hat, dann müsste doch die Vormundschaft nach wie vor beim Jugendamt gelgen haben, oder?

Die Vormundschaft würde mit der Volljährigkeit (damals 21 J., also 1968) meines Vaters ablaufen. Danach wird die Akte in der Regel 50 Jahre lang aufbewahrt. Also müsste sie bis 2018 aufbewahrt werden.
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  #49  
Alt 13.08.2009, 15:26
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Hallo Sue,

die einfachste Möglichkeit wäre, die Fotos mit einer Digitalkamera abfotografieren zu lassen, diese digitalen Fotos können dann ganz einfach von der Kamera in den Computer geladen werden.
Ganz bestimmt kennst du jemanden, der so eine Kamera hat und für den das kein Problem sein dürfte.

Schöne Grüße
Karin
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  #50  
Alt 13.08.2009, 15:29
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Hallo Sue,

das geht auch schon mit fast jedem Handy.

Auf Ihre Frage:
'Herr Saure, wissen sie etwas darüber?:
Wenn der Stiefopa meinem Vater lediglich seinen Namen zuerkannt, ihn aber nicht adoptiert hat, dann müsste doch die Vormundschaft nach wie vor beim Jugendamt gelgen haben, oder?

Die Vormundschaft würde mit der Volljährigkeit (damals 21 J., also 1968) meines Vaters ablaufen. Danach wird die Akte in der Regel 50 Jahre lang aufbewahrt. Also müsste sie bis 2018 aufbewahrt werden.'
habe ich leider keine Antwort.

Mir fällt aber ein, dass bei solchen Vormundschaftssachen immer ein Rechtsanwalt eingeschaltet wird.
Welcher Rechtsanwalt aus Ihrer Stadt könnte die Verhandlungen mit dem Vormundschaftsgericht geführt haben ?
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Dieter Saure

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Geändert von Saure (13.08.2009 um 15:36 Uhr)
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