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  #1  
Alt 10.09.2006, 00:59
Bi-Ko Bi-Ko ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 22.08.2006
Beiträge: 57
Standard Wehrmachtsauskunftstelle - Erfahrung mit der WASt: Kosten? Dauer?

Hallo Ihr Lieben,
hat jemand von Euch schon Erfahrungen mit der WASt gemacht? Ich suche Angaben vom ältesten Bruder meines Vaters. Könnte mich dann bitte jemand privat anmailen? Wäre ganz lieb,
Birgit
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  #2  
Alt 10.09.2006, 10:05
Marlies
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Beiträge: n/a
Standard RE: Erfahrung mit der WASt?

Hallo Birgit,

einige von uns (unter anderem auch ich) haben schon Erfahrung mit Wast.
Was genau möchtest Du denn in Erfahrung bringen?

Lieben Gruß
Marlies
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  #3  
Alt 10.09.2006, 13:27
Bi-Ko Bi-Ko ist offline
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Themenstarter
 
Registriert seit: 22.08.2006
Beiträge: 57
Standard

Hallo Marlies,
ich wollte dort einen Suchantrag online ausfüllen und frage mich nun bei welcher der zwei Möglichkeiten ich die ergiebigere Auskunft bekomme:

militärischer Werdegang / military career / Parcours militaire

Personenstandsangaben / genealogische Daten ( inklusive Heimatanschriften ) / Family tree ( including home address ) / Indication d'état civil / données généalogiques ( y compris les adresses d'époque )

Name und Geburtstort weiß ich, Geburtsdatum auch und am Grab war ich sogar schon persönlich. Unklarheiten bestehen beim Sterbedatum und Ort, da gehen die Angaben innerhalb der Familie etwas auseinander. Ich weiß auch die alten Heimatanschriften.
Ich habe die Abteilung, die Division und das Regiment, aber leider alles ohne Nummern versehen.
Meine Frage wäre nun: wie weit reichen die genealogischen Angaben denn zurück, die evtl. gefunden werden? Die Großeltern und Eltern des Gefallenen habe ich auch schon ausfindig gemacht, würde mir also nicht viel helfen. Nur wenn sie noch weiter zurückreichen, könnte ich damit etwas anfangen. Ich weiß auch das ein äußerst "gründlicher" Ahnenpass erstellt wurde, der leider von der Mutter des Gefallenen ins Feuer wanderte. Leider auch alle Bilder des Gefallenen, was mich sehr ärgert. Deshalb komm ich auch immer wieder auf Schweden, alle die diesen Ahnennachweis je gesehen haben, schwören auf einen schwedischen Ursprung, können aber keine genaueren Angaben mehr machen.

Also falls nur Oma und Opa genannt werden, wäre dann der militärische Werdegang für mich sinnvoller?

Oder sind die Damen und Herren von der WASt vielleicht ohnehin die nettesten Leute auf der ganzen Welt und schicken alles was Sie finden?

Wie ist das mit den Kosten? Hält sich das in Grenzen? Die Angaben die zu den Kosten gemacht werden, klingen als würden sie im Rahmen bleiben, aber ist das auch so?

Puh,
danke für's Lesen

MFG
Birgit
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  #4  
Alt 10.09.2006, 19:09
Marlies
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo Birgit,

puh, kalt erwischt! ich habe nämlich immer nur den militärischen Werdegang angefordert, alles andere konnte/wollte ich mir selbst erarbeiten.
Man bekommt Angaben zum Eintrittsdatum, zur Beförderung, zu Einsätzen, zu Lazarettaufenthalten und zum Todesdatum/ort, gekostet hat es um die 60 Euro, es liegt wohl auch an den Suchzeiten, die aufgebracht werden müssen.

Aber was läßt Dich bzw. die Personen, die den Ahnenpass gesehen haben, vermuten, dass es auf Schweden hinausläuft? Der Name? Ein Ort?

Lieben Gruß
Marlies
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  #5  
Alt 11.09.2006, 09:59
Bi-Ko Bi-Ko ist offline
Benutzer
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Registriert seit: 22.08.2006
Beiträge: 57
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Hallo Marlies,
meine Vermutungen basieren wie gesagt nur auf Erzählungen meiner Familie, der Mitglieder die im Durchschnitt so 75 Jahre alt sind und den Krieg erlebt haben. Zwar heißt es im Allgemeinen die sogen. Ariernachweise oder Ahnenpässe reichen nur über zwei Generationen zurück, ich habe jedoch schon öfters gehört das dies bei vielen Kriegsteilnehmern, insbesondere der SS, viel weiterzurückverfolgt worden ist.
So wurde mir unabhängig voneinander erzählt, der erste "Langenströer" in Deutschland sein schwedischer Soldat gewesen. Vom ältesten Bruder meines Vaters, geb. 1924, wurde solch ein Ahnenpass erstellt und viele aus der Familie haben diesen gesehen. Leider kann sich niemand mehr an einen Namen oder Ort erinnern, nur Schweden ist ein Begriff, da sind sich alle einig. Ich frage auch immer nach ohne preiszugeben was ich schon weiß, ist ergiebiger habe ich festgestellt. Und bekomme immer diesen Hinweis auf Schweden. Auch weiter entfernte Mitglieder der Familie bestätigen dies. Viele Familien haben diesen Ariernachweis wohl vernichtet, gegen Ende des Krieges und so steht mir heute leider keiner zur Verfügung, aus dem ich etwas ableiten könnte.
Und wo ich doch jetzt auf der Spur von Langenstroet-stroth,strott und strött bin geh ich davon aus das der "alte Schwede" natürlich ganz anders hieß und irgendwo in Westfalen hängengeblieben ist. Bis zum Uropa in Nordwalde konnte ich das ja zurückverfolgen, ich warte z.Zt. noch auf Unterlagen damit ich dort weiterforschen kann, und den Ururopa ermitteln kann. Solange bleibt das mit Schweden ein Gerücht, aber auch an Gerüchten soll ja immer ein Fünkchen Wahrheit hängen.
MFG
Birgit

P.S. Könnte mir auch vorstellen das vielen ein umfassenderer Stammbaum erstellt wurde, Stichwort Lebensborn, wahrscheinlich haben auch bei diesem ganzen Rasseschwachsinn zwei Generationen nicht gereicht.
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  #6  
Alt 16.09.2006, 12:26
Stef Stef ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 16.09.2006
Beiträge: 15
Standard

Hi Ihrs,

ich bin Mitglied beim Volksbund für Kriegsgräberfürsorge e.V., diese haben dann meine Anfrage an die WASt gerichtet und ich habe die dortigen Angaben erhalten. Bezahlt habe ich nichts - außer meinen ohnehin jährlichen Mitgliedsbeitrag von 6,- €. Kann ich nur weiterempfehlen.

Viele Grüße,

Steffi
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  #7  
Alt 16.09.2006, 12:26
Stef Stef ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 16.09.2006
Beiträge: 15
Standard

Hi Ihrs,

ich bin Mitglied beim Volksbund für Kriegsgräberfürsorge e.V., diese haben dann meine Anfrage an die WASt gerichtet und ich habe die dortigen Angaben erhalten. Bezahlt habe ich nichts - außer meinen ohnehin jährlichen Mitgliedsbeitrag von 6,- €. Kann ich nur weiterempfehlen.

Viele Grüße,

Steffi
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  #8  
Alt 16.09.2006, 14:28
BenediktB BenediktB ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 31.05.2006
Ort: Oberbayern
Beiträge: 508
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Wie ist das denn mit den Vollmachten bei der WASt? Ich war der Meinung, dass das Gesetz vorschreibt, dass eine Vollmacht maximal bis 10 Jahre nach dem Tod des Betroffenen nötig ist.
Jetzt habe ich einen Lebenslauf meines 1974 verstorbenen Urgroßvaters angefordert und plötzlich benötigte man dort für diesen eine Vollmacht. Ist da irgendwas im Busch oder ist das normal?
__________________
Mein Ancestry-Stammbaum
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  #9  
Alt 16.09.2006, 14:28
BenediktB BenediktB ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 31.05.2006
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Wie ist das denn mit den Vollmachten bei der WASt? Ich war der Meinung, dass das Gesetz vorschreibt, dass eine Vollmacht maximal bis 10 Jahre nach dem Tod des Betroffenen nötig ist.
Jetzt habe ich einen Lebenslauf meines 1974 verstorbenen Urgroßvaters angefordert und plötzlich benötigte man dort für diesen eine Vollmacht. Ist da irgendwas im Busch oder ist das normal?
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  #10  
Alt 16.09.2006, 17:40
Bi-Ko Bi-Ko ist offline
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Themenstarter
 
Registriert seit: 22.08.2006
Beiträge: 57
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Hallo Stef,
wie ausführlich sind die Angaben denn, die du über den Volksbund von der WASt bekommen hast? Habe mich vor ein paar Tagen entschlossen meine Anfrage direkt an die WASt zu stellen. Den Umweg über den Volksbund kannte ich gar nicht. Sollte wohl mal aufmerksamer lesen...
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