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  #31  
Alt 22.09.2006, 09:36
Carlton
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Hallo Birgit,

ich werde jetzt erst einmal abwarten. Marlies schrieb ja in der letzten Mitteilung, dass es bei ihr Monate gedauert hat. Die WAST wird sich schon melden und mitteilen, welche Unterlagen sie benötigt.

Ich habe für meinen Vater und meinen Onkel angefragt. Sollte ich etwas vor dir hören und du Interesse haben, kann ich ja informieren, sobald ich etwas höre.

Gruß,
Ursula
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  #32  
Alt 22.09.2006, 10:43
Friese Friese ist offline
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Registriert seit: 20.09.2006
Beiträge: 44
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Hallo Marlies

ich als fiktiver Sohn bin doch der nächste Verwandte. Meine Oma hat schon das zeitliche gesegnet. Vielleicht hätte ich das mit angeben sollen. Aber vielleicht kommen die auch selber drauf, weil Zugang zu standesamtlichen Daten besteht oder sie an dem Jahrgang meines Opas (1905) nicht in Erwägung ziehen, dass meine Oma noch leben könnte.


Mal sehen oder ich E-Mail die noch mal an.

Wenn die Zugriff auf standesamtliche Daten haben, würden sie allerdings sehen, dass ich nicht der Sohn bin. Mmhh . Wäre wahrscheinlich klüger gewesen, die Unterlagen an mein Vaters Adresse schicken zu lassen.
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  #33  
Alt 22.09.2006, 10:52
Marlies
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Beiträge: n/a
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Hallo Friese,

ich bin nicht fivtiv, sondern wirklich die Tochter meines Vaters und mein Vater ist Jahrgang 1910, trotzdem muß ich den Nachweis erbringen, dass ich der nächste noch lebende Angehörige bin.

viele Grüsse
Marlies
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  #34  
Alt 22.09.2006, 10:54
Carlton
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Beiträge: n/a
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Hallo Friese,

bist du schon einmal auf die Idee gekommen, dass auch Mitarbeiter der WAST Zugriff auf dieses Forum haben, da öffentlich!

Liebe Grüße,
Ursula
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  #35  
Alt 22.09.2006, 11:23
Friese Friese ist offline
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Registriert seit: 20.09.2006
Beiträge: 44
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Ist nicht ganz so schlimm, da wie gesagt, eine mir gegenüber erteilte Vollmacht vom nächsten Angehörigen vorliegt.

Die Falschangabe greift folglich nicht in etwaige Rechtsphären ein. Zudem handelt es sich bei einer bloßen Falschangabe gegenüber einer Behörde, solange nicht in Verbindung mit einem Vermögensvorteil in der Regel nicht um eine strafrechtlich relevante Handlung. Selbst wenn keine Vollmacht des nächsten Angehörigen vorliegen sollte, glaube ich nicht, dass es sich um strafrechtlich relevantes Verhalten handelt. Vielmehr könnte mein Vater in Wahrnehmung postmortaler Persönlichkeitsrechte dann einen Unterlassungsanspruch bzw. Herausgabeanspruch durchsetzten.

Insoweit alles halb so wild. Warte einfach mal ab. Sonst fülle ich den Antrag nochmal in Vertretung meines Vaters aus bzw. Erbringe den geforderten Nachweis.


Aber ganz so schlau war die Vorgehensweise doch nicht. Im Endeffekt wirds so laufen: die schicken standardmäßig das Verlangen bez. der Nachweiserbringung des nächsten Angehörigen raus. Hier werde ich dann klarstellen, dass ich der Engel bin, zusätzlich ne Vollmacht von meinem Vater und fertig. Wird also wahrscheinlich so wie bei euch laufen.

Liebe Grüße, Friese
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  #36  
Alt 28.09.2006, 14:41
Löffel Löffel ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 31.08.2006
Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 110
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Hallo zusammen,

ich habe auch bei der WASt einen Online-Antrag wegen eines Onkels von mir gestellt. Es hat knapp drei Wochen gedauert, bis ich einen Brief bekam (letzte Woche). Darin heißt es auch: "Auf Grund der unserer Dienststelle vorgegebenen datenschutzrechtlichen Bestimmungen benötigen wir von Ihnen eine Vollmacht des Betreffenden. Im Todesfall des Betreffenden ist das Einverständnis des nächsten Angehörigen (der Witwe, falls verstorben von den Abkömmlingen ersten Grades) erforderlich."
Mein Onkel ist im Alter von 18 Jahren (1943) in Rußland verschollen. Er war nicht verheiratet und hatte auch keine Kinder. Von wem soll ich denn dann bitteschön eine Vollmacht vorlegen? Hat jemand eine Idee?

Außerdem soll ich eine Einverständniserklärung zur Kostenübernahme unterschreiben. In ihrem Anschreiben hat die WASt aber den Punkt "Die genaue Höhe der Verwaltungsgebühren [...] könnte sich [...] auf bis zu € belaufen" offen gelassen. Hat einer von Euch Erfahrungen, in welcher Höhe da durchschnittlich Gebühren anfallen?

Viele Grüße
Matthias
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  #37  
Alt 28.09.2006, 15:36
Friese Friese ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 20.09.2006
Beiträge: 44
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Dies wäre meine persönliche Einschätzung

Da durch die Vollmacht Persönlichkeitsrechte geewahrt werden sollen, die mit einer Erbschaft auf den Erben übergehen (postmortale Persönlichkeitsrechte), ist der Erbe zu ermitteln und von diesem eine Vollmacht vorzulegen. Wenn die Eltern deines Onkels nicht mehr leben, dürften nur noch die Geschwister deines Onkles als Erben in Betracht kommen (vgl. § 1925 BGB). Ich würde in diesem Fall die Umstände erläutern und eine Vollmacht, unterschrieben von allen Geschwistern, einreichen.

Und des weiteren würde ich in der offen gelassenen Spalte einen Betrag einsetzen. Dann hören die dann auf zu recherchieren, wenn der Betrag überschritten würde.


Schöne Grüße
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  #38  
Alt 29.09.2006, 23:21
Wibi78 Wibi78 ist offline weiblich
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 01.09.2006
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 6
Standard wast

Hallo Zusammen,

das mit der Vollmacht ist mir auch neu...

Hab schon 2 Anfragen, aus nicht direkter Linie beantwortet bekommen...

Ich bin mal echt gespannt, ob ich auch noch diesen Brief mit der Anfrage zur Vollmacht bekomme. Meine Anfrag, wegen meines Opa ist nämlich seit dem 31.05.2006 raus, also ein bißchen später als Marlies ihre...
...Allerdings möchte ich hinzufügen, dass ich zwei Anfragen an dem Tag gemacht habe und den Brief für meinen Urgroßvater hab ich im August bekommen, das keine Daten vorhanden sind...

Also warten wirs ab und mal schaun, ob meine Oma mir die Vollmacht ausstellt....

Liebe Grüße Wibi
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  #39  
Alt 02.10.2006, 13:44
Stef Stef ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 16.09.2006
Beiträge: 15
Standard

Zitat:
Original von Bi-Ko
Hallo Stef,
wie ausführlich sind die Angaben denn, die du über den Volksbund von der WASt bekommen hast? Habe mich vor ein paar Tagen entschlossen meine Anfrage direkt an die WASt zu stellen. Den Umweg über den Volksbund kannte ich gar nicht. Sollte wohl mal aufmerksamer lesen...
Hallo,

die Angaben waren recht ausführlich, es hat allerdings auch dementsprechend durch die Weiterleitung lange gedauert. Es handelte sich dabei um einen Kriegsverschollenen und ich denke, das ich alle Auskünfte erhalten habe, die noch bekannt sind, d.h. ich weiß nun ganz genau bei welcher Brigade auf welchem km in welchem Land er seit wann vermisst wurde, wodurch oder wie genau, das werde ich wohl nie erfahren und die Geburts- und Sterbeurkunde gaben auch keine Auskunft darüber.

Herzliche Grüße,

Steffi
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  #40  
Alt 02.10.2006, 19:03
Benutzerbild von liseboettcher
liseboettcher liseboettcher ist offline weiblich
 
Registriert seit: 26.03.2006
Beiträge: 696
Standard Erfahrung mit der WAST

Meine Anfrage liegt schon mindestens 4 Jahre zurück, ich wußte von meinem Cousin nicht einmal das genaue Geburtsdatum, habe alles aufgeschrieben, was ich wußte, Angaben über seine Eltern und unser Verwandtschaftsverhältnis, sowie dass ich für die Familie Ahnenforschung betreibe. Ich habe alles bekommen, was sie hatten, wann in welchem Ausbildungslager bzw. Regiment oder so,wann und wo wodurch gefallen, wo begraben. Bezahlt habe ich etwa 25,00 DM, hatte vorher eine Begrenzung angegeben. Wenn teurer, sollten sie zurückfragen. Der Cousin ist 1943 gefallen, hatte noch keine Familie, Eltern und Geschwister leben auch nicht mehr. Ich war mit der Auskunft zufrieden, es hatte etwa 1/2 Jahr gedauert.
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