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Umfrageergebnis anzeigen: DNA-Genealogie
Ich habe schon DNA-Analysen durchgeführt. 76 45,24%
Ich habe noch keine DNA-Analysen durchgeführt. 48 28,57%
DNA-Analysen haben mich bei meinen Forschungen schon weitergebracht. 52 30,95%
Meine DNA-Analysen haben mir bislang keine neuen Erkenntnisse eingebracht. 13 7,74%
Ich hätte gern im Forum eine eigene Rubrik dazu. 47 27,98%
Ich kenne mich damit noch gar nicht aus. 14 8,33%
Ich will meine ethnische Zusammensetzung erfahren. 21 12,50%
Ich will entfernte Verwandte kennenlernen. 49 29,17%
Ich will nahe Verwandte finden (v.a. Eltern, Geschwister). 17 10,12%
Ich will erfahren, wo meine Vorfahren vor Jahrtausenden gelebt haben. 34 20,24%
Ich will unsichere Forschungsergebnisse verifizieren. 49 29,17%
Kein Interesse. 41 24,40%
Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 168. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #131  
Alt 07.05.2022, 18:37
mbraun2022 mbraun2022 ist offline
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Registriert seit: 01.05.2022
Beiträge: 31
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Ja, man muss alle Wege nutzen. Auf Vaters Seite komme ich mit Ämtern und Archiven bisher hin. Und jemand anders hat da viel erarbeitet. Auf Mutters Seite und eben meinem Opa, der mein Lieblingsopa war, war/ist es schwieriger.

Ich habe schon zig Namenslisten usw durchgesehen usw. Schon etwas krank
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  #132  
Alt 19.05.2022, 16:13
mbraun2022 mbraun2022 ist offline
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Registriert seit: 01.05.2022
Beiträge: 31
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Meine Daten von Ancestry auch zu MyHeritage hochgeladen. Da habe ich 4 große Treffer. Einer dacon Jackpot. Cousine 2. Grades. Bisher leider nicht geantwortet.
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  #133  
Alt 19.05.2022, 20:36
Benutzerbild von Saraesa
Saraesa Saraesa ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 26.11.2019
Beiträge: 868
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Zitat:
Zitat von Wildgrubin Beitrag anzeigen
Auch ich habe vor einigen Jahren meine mtDNA bestimmen lassen; allerdings besitze ich eine private Mutation und konnte daher noch keine Verbindungen zu anderen Mitgliedern meiner mtDNA finden.
Der Beitrag ist zwar schon etwas älter, aber darf ich interessehalber fragen, was genau man sich darunter vorstellen kann?
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  #134  
Alt 19.05.2022, 22:30
Mismid Mismid ist offline
Erfahrener Benutzer
 
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Beiträge: 765
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Zitat:
Zitat von Saraesa Beitrag anzeigen
Der Beitrag ist zwar schon etwas älter, aber darf ich interessehalber fragen, was genau man sich darunter vorstellen kann?

Phantasie
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  #135  
Alt 19.05.2022, 23:04
Gastonian Gastonian ist gerade online
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Zitat:
Zitat von Saraesa Beitrag anzeigen
Der Beitrag ist zwar schon etwas älter, aber darf ich interessehalber fragen, was genau man sich darunter vorstellen kann?

Hallo:


Bei der mtDNA gibt es Mutationen im Durchschnitt etwa alle 8000 Jahre. Falls man also Pech hat, hat die gemeinsame Vorfahrin in der Mutterlinie aller derer, die die gleiche mtDNA haben, vor etwa 8000 Jahre gelebt.


Bei der Wildgrubin ist das Pech andersherum - sie hat eine "private Mutation", das heißt, eine Mutation, die noch nicht bei irgendeinem anderen Tester gefunden worden ist, also vermutlich eine sehr neue Mutation. Da diese Mutation also nur bei sehr nahen (durch die Mutterlinie) Verwandten zu finden sein wird, wird dieser mtDNA-Test wohl nicht viel nützliches beitragen.


Wenn man Glück hat, so liegt die Mutation um etwa 400 Jahre zurück - weit genug zurück, so daß man neue Matches finden kann und auf Verwandschaft durch die Mutterlinien untersuchen kann, aber nicht so weit zurück, daß man Matches mit praktisch dem ganzen Land hat.


VG


--Carl-Henry
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  #136  
Alt 21.05.2022, 09:07
Benutzerbild von Saraesa
Saraesa Saraesa ist offline weiblich
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Beiträge: 868
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Zitat:
Zitat von Gastonian Beitrag anzeigen
Bei der Wildgrubin ist das Pech andersherum - sie hat eine "private Mutation", das heißt, eine Mutation, die noch nicht bei irgendeinem anderen Tester gefunden worden ist, also vermutlich eine sehr neue Mutation. Da diese Mutation also nur bei sehr nahen (durch die Mutterlinie) Verwandten zu finden sein wird, wird dieser mtDNA-Test wohl nicht viel nützliches beitragen.
Danke für die ausführliche Erklärung. Das ist für die Forschung wohl sehr traurig, aber doch irgendwie auch ein Stück weit faszinierend.
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  #137  
Alt 21.05.2022, 13:57
HelenHope HelenHope ist offline
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Beiträge: 337
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Zitat:
Zitat von Gastonian Beitrag anzeigen
Hallo:


Bei der mtDNA gibt es Mutationen im Durchschnitt etwa alle 8000 Jahre. Falls man also Pech hat, hat die gemeinsame Vorfahrin in der Mutterlinie aller derer, die die gleiche mtDNA haben, vor etwa 8000 Jahre gelebt.


Bei der Wildgrubin ist das Pech andersherum - sie hat eine "private Mutation", das heißt, eine Mutation, die noch nicht bei irgendeinem anderen Tester gefunden worden ist, also vermutlich eine sehr neue Mutation. Da diese Mutation also nur bei sehr nahen (durch die Mutterlinie) Verwandten zu finden sein wird, wird dieser mtDNA-Test wohl nicht viel nützliches beitragen.


Wenn man Glück hat, so liegt die Mutation um etwa 400 Jahre zurück - weit genug zurück, so daß man neue Matches finden kann und auf Verwandschaft durch die Mutterlinien untersuchen kann, aber nicht so weit zurück, daß man Matches mit praktisch dem ganzen Land hat.


VG


--Carl-Henry
Danke für die Erklärung. Um den mt-Test schwirre ich noch herum. Das wäre sehr interessant, wobei ich dank James Lick immerhin grob weiß, dass ich da bei einer H-Gruppe lande. Bei meinem Vater wiederrum scheinbar bei einer J Gruppe.
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  #138  
Alt 29.05.2022, 19:37
Philipp Philipp ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 19.07.2008
Beiträge: 808
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Hallo!

Ich habe nach langwierigen Diskussionen DNA analysieren lassen und meine Zweifel an dem Verfahren sind nicht völlig ausgeräumt, aber für mich ist es vielleicht die letzte Möglichkeit, meine Halbgeschwister zu finden bzw. mich von denen finden zu lassen.

Ich habe mich denn auch heute getraut - wie von einem User vorgeschlagen - die DNA-Analyse herunterzuladen und einem weiteren Anbieter zur Verfügung zu stellen, mit der Hoffnung, dass es ein paar sinnvolle Ergebnisse mit sich bringen würde.

Denn die Ergebnisse waren bislang weder ein Wunder noch eine Überraschung.

Voraussetzung für eine gelungene DNA-Genealogie ist das vorhandene Vergleichsmaterial.

Zu der oft vorgetragenen Behauptung, die man leider der Anbieter viel zu selten hört, DNA-Genealogie ergäbe nur einen Sinn, wenn auch eine herkömmliche Forschung über mindestens sieben bis zehn Generationen vorhanden ist, muss sich ein Bündel weiterer Bedingung einfinden:

Es muss Angehörige geben.
Die sich für Familie interessieren.
Die dafür auch einen DNA-Test machen.
Diesen veröffentlichen.
Und mit der Forschung soweit sind, dass man gemeinsamen Nutzen daraus ziehen kann.
Sich ggf. auch melden.

Meine DNA brachte bisher keine Ergebnisse, die mich wirklich weitergebracht haben. Ein paar wenige Leute, die ich vorher bereits durch Schriftverkehr kannte.

Gehe ich mal die o.g. Bedingungen durch, stellt sich mir die Frage, wie man auf die Idee komme, man könnte gemeinsame Vorfahren über die DNA finden, wenn man bereits über die Suchfunktion bei gedbas, ancestry, myheritage etc. keine passenden Einträge zu Angehörigen und Vorfahren findet.

Ich sehe DNA-Genealogie wie die hochgepriesenen Suchhunde in Vermisstenfällen: Wenn man die Vermissten findet, hat man das den Hunden zu verdanken, wenn nicht, lag es vermutlich an der Beleuchtung.

Ich warte noch ab. Aber eines werde ich bestimmt nicht: DNA-Analysen bedenkenlos weiterempfehlen.

VG
Philipp
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  #139  
Alt 29.05.2022, 20:09
OliverS OliverS ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.07.2014
Ort: Süddeutschland
Beiträge: 2.913
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Zitat:
Zitat von Philipp Beitrag anzeigen
Zu der oft vorgetragenen Behauptung, die man leider der Anbieter viel zu selten hört, DNA-Genealogie ergäbe nur einen Sinn, wenn auch eine herkömmliche Forschung über mindestens sieben bis zehn Generationen vorhanden ist, muss sich ein Bündel weiterer Bedingung einfinden:

Es muss Angehörige geben.
Die sich für Familie interessieren.
Die dafür auch einen DNA-Test machen.
Diesen veröffentlichen.
Und mit der Forschung soweit sind, dass man gemeinsamen Nutzen daraus ziehen kann.
Sich ggf. auch melden.

Meine DNA brachte bisher keine Ergebnisse, die mich wirklich weitergebracht haben. Ein paar wenige Leute, die ich vorher bereits durch Schriftverkehr kannte.

Gehe ich mal die o.g. Bedingungen durch, stellt sich mir die Frage, wie man auf die Idee komme, man könnte gemeinsame Vorfahren über die DNA finden, wenn man bereits über die Suchfunktion bei gedbas, ancestry, myheritage etc. keine passenden Einträge zu Angehörigen und Vorfahren findet.
Hallo,
das kann ich dir beantworten aus meiner Sicht.
Ich habe diverse Personen gefunden, die mich weiter in die Tiefe der Forschung brachten,
mindestens 5 Linien die ich sonst "nie" ! gefunden hätte weil in Ostpreußen keine
bis kaum mehr Unterlagen vorhanden sind konnte ich zusammen bringen.

Über die Treffer in den DNA Matches fanden sich Nebenlinien, die Unterlagen hatten zu gemeinsamen Vorfahren und uns so "zusammen" brachten. Ja alles was du oben schreibst stimmt, denn der DNA Test liefert keinen Stammbaum und die Leute müssen sich auch ein wenig dafür interessieren.

Gerade aktuell, Tante sagt da gab es noch jemanden.
Erbenermittler sagt, kann nicht sein, habe alles gesucht den gibt es nicht.
DNA Treffer über drei Generationen zurück, davon der Bruder und dessen Enkelkind - Treffer - so konnten wir wieder eine Linie bestätigen und nun wird gerade der Fall wieder aufgerollt :-).

Es geht, aber man muss arbeiten genau wie bei der Suche in den Archiven.
Gruß
Oliver
__________________
Dauersuchen:

1) Frau ?? verwitwerte WIECHERT, zwischen 1845 und 1852 neu verheiratete SPRINGER, wohnhaft 1852 in Leysuhnen/Leisuhn
2) GESELLE, geboren ca 1802, Schäfer in/aus Kiewitz bei Schwerin a.d. Warthe und seine Frau Henkel
3) WIECHERT, geboren in Alikendorf (Großalsleben) später in Schönebeck
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  #140  
Alt 29.05.2022, 20:42
Philipp Philipp ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 19.07.2008
Beiträge: 808
Standard

Hallo,

Zitat:
Zitat von OliverS Beitrag anzeigen
Hallo,
das kann ich dir beantworten aus meiner Sicht.
Ich habe diverse Personen gefunden, die mich weiter in die Tiefe der Forschung brachten,
mindestens 5 Linien die ich sonst "nie" ! gefunden hätte weil in Ostpreußen keine
bis kaum mehr Unterlagen vorhanden sind konnte ich zusammen bringen.

[...]

Es geht, aber man muss arbeiten genau wie bei der Suche in den Archiven.
Gruß
Oliver
Das Problem mit den Ostgebieten kenne ich. Von daher seien Dir diese Erfolge gegönnt.

Es ist aber kein Selbstläufer.

Und das mit dem Arbeiten wie bei der Suche in den Archiven habe ich nicht verstanden.
Selbstverständlich könnte ich mir passende Match-Kandidaten heraussuchen und hier drumherum recherchieren. Wenn das aber nicht geht- weil Ostgebiete - nützt mir ein Treffer der lt. ancestry auf einen gemeinsamen Vorfahren geschätzte zehn Generationen zurückgeht wenig.

Wenn ich mir diese Tabelle anschaue

https://genwiki.genealogy.net/Shared...DNA-Genealogie)

helfen mir meine Treffer, zumeist mit 7 bis 11 cM, auch nicht wirklich weiter.

VG
Philipp
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dna , dna -analyse und -test , dna test , dna-test , dns

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