#11  
Alt 02.04.2021, 20:38
Juergen Juergen ist offline
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In Hamburg ist der Gesuchte laut General-Register 1912 der Verstorbenen auch nicht
als verstorben registriert.

Seine Tochter Ursula verheiratete PERL geb. 1908 reist 1939 nach Brasilien aus.
Ihr Mann dürfte der Architekt Friedrich Max (Israel) PERL mit "jüdischen Wurzeln" gewesen sein.
Deren Heirat ist ja auch bein ancestry online, ob dort des Vaters Todesort genannt ist, weiß ich nicht. (kein Abbo)
Auf deren Pass ist der Vater zwar genannt, wo er verstarb natürlich nicht.


So richtig wichtig, ist es eigentlich auch nicht.

Wo die Autoren das Todesdatum und Ort herhaben, weiß man nicht,
vielleicht nur durch dessen Grabstein auf einem Charlottenburger Friedhof.
D.h. hieße aber nicht automatisch das er auch in Berlin-Charlottenburg 1912 verstarb.


Juergen
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Dateityp: jpg Ursula Perl Klingner 1938.jpg (78,6 KB, 7x aufgerufen)

Geändert von Juergen (02.04.2021 um 21:08 Uhr)
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  #12  
Alt 02.04.2021, 22:22
Manni1970 Manni1970 ist offline
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Hallo Juergen!

Zitat:
Zitat von Juergen Beitrag anzeigen
Deren Heirat ist ja auch bein ancestry online, ob dort des Vaters Todesort genannt ist, weiß ich nicht. (kein Abbo)
Nee, ist von 1935, sind keine Eltern angegeben.

Ich habe die Berliner Sterberegister rauf und runter abgefragt, konnte aber bei Ancestry keinen Kunstmaler Albert Klingner darin nachweisen.

Sind die Berliner Sterbeurkunden für 1912 alle erhalten oder gibt es da Kriegsverluste?

MfG
Manni
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  #13  
Alt 02.04.2021, 22:36
Juergen Juergen ist offline
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Hallo Manni,

Verluste gibt es wohl, denn laut ancestry Bestandsverzeichniss wurden teilweise Zweitregister
zum Erstregister erklärt aber für 1912 sehe ich keine Lücke für Charlottenburg I-III.
--> https://www.ancestry.de/search/collections/2958/

Aber die Namens-Verzeichnisse beim Landesarchiv Berlin online könnten vollständig sein.

Die Vermeldung der Kunstmaler Albert KLINGNER sei am 5.Juni 1912
verstorben war in eine Kunstzeitschrift: Die Kunstwelt : Monatsschrift für die bildende Kunst von 1912 abgedruckt, genau der Band ist aber nicht frei online einsehbar.
Ob dort auch geschrieben wurde, wo er verstarb bleibt so unklar.

Ich hätte angenommen, wenn dieser Maler nicht ganz unbedeutend war, das auch
eine Tageszeitung darüber zeitnah berichtete, wurde aber bisher nicht fündig.
Es sind ja einige Berliner Zeitungen online:
--> https://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/list/

Das ganze ist ja auch nur eine fast Nebensächlichkeit, wo er nun wirklich verstarb, aber
ich willlllll das jetz wissen.

Schöne Ostern
Juergen

Geändert von Juergen (02.04.2021 um 22:46 Uhr)
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  #14  
Alt 02.04.2021, 23:28
Manni1970 Manni1970 ist offline
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Zitat:
Zitat von Juergen Beitrag anzeigen
... aber ich willlllll das jetz wissen.
Das kenn ich gut, Juergen

Ich hab' es nun mal über die Bg-KB versucht, bin da aber mit den Berliner Verhältnissen überhaupt nicht vertraut.

Nach seiner He-Urkunde war er evangelisch. Nach dem Adressbuch gab es in Charlottenburg die ev. Pfarrkirchen: Epiphanien, Kaiser Wilhelm-Gedächnis, Luisen, Lützow u. Trinitatis. Einen Parochialplan, also welche Pfarrei war für die Kantstraße 149 zuständig, fand ich leider nur für: Epiphanien, Kaiser Wilhelm-Gedächnis u. Luisen - die waren nicht für 149 zuständig. Kontrolliert bei Archion habe ich für 5. Juni 1912 - Ende Juni 1912 Epiphanien, Kaiser Wilhelm-Gedächnis, Luisen, Trinitatis. Da fehlt er. Ebenso in Plötzensee-Strafanstalt.

Also kann es nur in Lützow gewesen sein, dafür finde ich aber keine KB.

Standesamtlich, falls er zu Hause in der Kantstraße 149 verstarb, war Charlottenburg 1 zuständig, da fehlt er auch.

Wo ist der Fehler?

MfG
Manni

Nachtrag:
Diese Kunstzeitschrift ist online. Die Adresse hatte kkhno bereits angegeben:
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/di...1911_1912/0770
Aber nur: "Am 5. Juni starb in Berlin der Maler ..."

Geändert von Manni1970 (02.04.2021 um 23:41 Uhr)
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  #15  
Alt 02.04.2021, 23:39
Juergen Juergen ist offline
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Wer weiß Manni, wieso wir ihn nicht finden.

Das ist die Kunst Zeitschrift die dessen Tod vermeldete nur (Schnipsel View)
--> https://www.google.com/search?q=mona....0.X6XyQy5A0rI

Seine Frau dürfte es gewußt haben, wie und wo er verstarb.
Sehr alt war er 1912 noch gar nicht, fast im besten Mannesalter.
Dessen Kinder waren noch ziemlich klein.

Gruß Juergen

Geändert von Juergen (02.04.2021 um 23:40 Uhr)
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  #16  
Alt 03.04.2021, 00:06
Manni1970 Manni1970 ist offline
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Hallo Juergen,

nach der Neuen Hamburger Zeitung, Ausgabe vom 9. Juni 1912, sei in Hamburg mit 43 (oder 48, nicht genau zu erkennen) Jahren ein Albert Klingner verstorben.

Bild anbei.

MfG
Manni

Ooops.. hatte Thomas ja schon weiter vorne entdeckt
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Bg Albert Klingner 001.jpg (96,8 KB, 11x aufgerufen)

Geändert von Manni1970 (03.04.2021 um 09:32 Uhr)
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  #17  
Alt 03.04.2021, 00:35
Juergen Juergen ist offline
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Hallo Manni in den Generalregistern Namensverzeichnisse der in Hamburg verstorbenen
hatte ich schon gesucht, er ist dort nicht gelistet, nur andere Klingner.

Zuletzt wohnte er nicht mehr in der Kantstr. In Charlottenburg sondern Grolmannstr. in Charlottenburg. Dort wohnte dann danach dessen Witwe.

Juergen

Geändert von Juergen (03.04.2021 um 00:36 Uhr)
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  #18  
Alt 03.04.2021, 08:50
Ralf Behrens Ralf Behrens ist offline
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Hallo,
das ist ja gerade mein Problem. Das Todesdatum und den Ort fand ich an zwei drei Stellen im Internet. In Hamburg gibt es in einer Zeitung wohl am 09.06.1912 eine Erwähnung seines Todes, allerdings ohne Datum und ohne Ort. Aber ohne Beweis durch einen offiziellen Eintrag, bleibt es doch nur ungefähr. Thieme Becker ist auch nicht immer besonders treffsicher.
Grüße
Ralf
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  #19  
Alt 03.04.2021, 22:54
Manni1970 Manni1970 ist offline
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Hallo!

Die Angaben aus den Berliner Adressbüchern scheinen hier, wie ja öfters, nicht zu stimmen. Das 1899 Adressbuch zeigt für die Familie Albert Klingner die Trebbinerstr. 15 an. Nach der Ge-Urkunde der To. Gerda war es die Kant Str. 159, dito. bei To. Hella in 1900 und bereits bei To. Ursula in 1908 wird in deren Ge-Urkunde die Grolmann Str. 36 genannt. Während in den Adressbüchern erst 1912 diese Adresse genannt wird. Beide Adressen gehören nach dem Berliner Standesamts- / Pfarr-Bezirksverzeichnis zum Standesamt Charlottenburg I. In dessen chronologischem Namensindex von 1912 fehlt Albert, er starb also sicher nicht zu Hause. Ev. gehörten beide zur Kaiser Wilhelm-Gedächnis-Kirche. Dort wurden auch alle drei Mädchen getauft (Archion). Dann sollte man doch annehmen, dass der Ehemann ebenfalls durch Pfarrer dieser Kirche beerdigt worden sein müsste. Zumal die Witwe noch bis in die 1930er Jahre in der Grolmann Str. erscheint (Adressbücher). Albert fehlt jedoch im Bg-KB. Entweder wurde er also im Hamburg beerdigt oder die Familie Herzog, die ja aus Berlin stammte, hatte irgendwo ein Familiengrab und er wurde nicht in Charlottenburg, sondern eben sonstwo in Berlin beerdigt.

Es gab sicher für Charlottenburg eine eigene lokale Zeitung. Die müsste man mal für Juni 1912 nach einer Sterbanzeige durchsehen. Dann hätte man den Friedhof u. könnte damit weitersuchen.

MfG
Manni
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  #20  
Alt 04.04.2021, 09:50
Ralf Behrens Ralf Behrens ist offline
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Hallo Manni,


ich danke Dir für Deinen neuen Ansatz und Deine weitreichende Heranarbeitung an das Sterbedatumsproblem.


Grüße
Ralf
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