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  #11  
Alt 23.02.2020, 20:33
Henriette-Charlotte Henriette-Charlotte ist offline weiblich
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Registriert seit: 14.03.2019
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Beiträge: 117
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Und Du, liebe Andrea, hast doch hoffentlich auch noch den Zweitnamen Maria?
Da wird doch nicht etwa jemand mit dieser wunderbaren Familientradtion gebrochen haben??
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  #12  
Alt 23.02.2020, 20:51
Ferdix Ferdix ist offline männlich
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Registriert seit: 24.11.2018
Beiträge: 298
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Ich danke euch allen für den Erfahrungsaustausch! An solche Fälle mit gleichnamigen (Taufname) (Halb-)Geschwistern kann ich mich in meinem doch auch sehr umfangreichen Stammbaum nicht erinnern. Ich werde zukünftig noch vorsichtiger bei der Beurteilung sein.
__________________
Gruß,
Alex

Geändert von Ferdix (23.02.2020 um 20:52 Uhr)
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  #13  
Alt 25.02.2020, 10:41
Dunkelgraf Dunkelgraf ist offline
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Hallo,

zu glauben, dass bei gleichen Vornamen, das ältere Kind verstorben sein muss, ist einer der häufigsten Anfängerfehler. Das
ist ganz und gar nicht so. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob die Kinder aus der gleichen Ehe oder aus zwei verschiedenen Ehen sind.
Je weiter zurück recherchiert wird, desto häufiger kommen Namensgleichheiten innerhalb einer Familie vor.
Ich habe durchaus Familien im 17 Jahrhundert bei denen 5 Töchter Margarethe hießen.
Ich selbst habe noch drei Brüder gekannt (geboren zwischen 1895 und 1905) die offiziell alle drei Johann Nicolaus hießen. Den ersten nannten die Dorfbewohner Hannes, den zweiten Hannikel und den dritten Klaus.
Es kommt nicht darauf an, welcher Name in den Taufbüchern steht, sondern wie die Rufnamen waren und je mehr Varianten so ein Name bietet, desto häufiger tritt der Fall ein, dass Geschwister den gleichen Vornamen in der Taufe bekommen. Für obige Margarethe gäbe es die Varianten: Greta, Gretel, Gretlein, Rethel, Retha, Mahren, Marlein, Marget, Margot, Märle etc.
Diese Namensgleichheiten wurden hier im Forum aber schon öfter behandelt.
Ich möchte mal wissen, warum sich dieser Irrglaube, hält, dass bei Kindern, die in einer Familie gleiche Vornamen bekommen haben, alle bis auf das letzte verstorben sein sollen. Diese Annahme ist schlichtweg falsch und macht keinen Sinn.

Gruß
Dunkelgarf
__________________
Wer einen Tippfehler findet, darf ihn gern behalten. Viel Spass damit wünscht Dunkelgraf
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  #14  
Alt 25.02.2020, 12:56
Ferdix Ferdix ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
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Beiträge: 298
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Zitat:
Zitat von Dunkelgraf Beitrag anzeigen
ch möchte mal wissen, warum sich dieser Irrglaube, hält, dass bei Kindern, die in einer Familie gleiche Vornamen bekommen haben, alle bis auf das letzte verstorben sein sollen. Diese Annahme ist schlichtweg falsch und macht keinen Sinn.

Gruß
Dunkelgarf
Das finde ich etwas hart formuliert. Es hängt ja in erster Linie davon ab, welche Erfahrungen man selbst bei seinen Forschungen gemacht hat. Wenn man solche Fälle, wie du sie schilderst, regelmäßig erlebt, dann mag die Annahme in deinem Stammbaum keinen Sinn ergeben. Leute wie ich, die derartige gehäuften Namensgleichheiten innerhalb einer oder mehrerer Ehe nicht festgestellt haben und im Gegenteil bei Kindern mit demselben Vornamen meistens den Tod des älteren Kindes feststellen, beurteilen die Situation nunmal anders.
__________________
Gruß,
Alex
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  #15  
Alt 25.02.2020, 14:30
Benutzerbild von AKocur
AKocur AKocur ist gerade online weiblich
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Ort: Aachen
Beiträge: 1.042
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Zitat:
Zitat von Dunkelgraf Beitrag anzeigen
Ich möchte mal wissen, warum sich dieser Irrglaube, hält, dass bei Kindern, die in einer Familie gleiche Vornamen bekommen haben, alle bis auf das letzte verstorben sein sollen. Diese Annahme ist schlichtweg falsch und macht keinen Sinn.
Naja, es kommt ja schon häufig vor, da ist die Annahme, es könnte Usus sein sehr nah. Zumal wir es in unserem heutigen Umfeld ja eher selten erleben, dass lebende Geschwister den gleichen amtlichen Namen tragen. Wir erlauben ja aber auch jede Namensvariante als einzelnen Namen; wer heute seine drei Töchter Margarethe, Greta und Margot nennen möchte, kann das tun. Der Pastor hätte aber früher wohl für alle Margaretha eingetragen. Das muss man sich erstmal im Kopf klarmachen.

LG,
Antje
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  #16  
Alt 25.02.2020, 17:44
Dunkelgraf Dunkelgraf ist offline
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Beiträge: 537
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Zitat:
Zitat von AKocur Beitrag anzeigen
wer heute seine drei Töchter Margarethe, Greta und Margot nennen möchte, kann das tun. Der Pastor hätte aber früher wohl für alle Margaretha eingetragen. Das muss man sich erstmal im Kopf klarmachen.



ja, geauso ist es.


Was mir so ein bischen sauer aufstösst ist, dass dieses Thema mehr oder regelmäßig hier im Forum aufploppt. Liegt wohl daran, dass es immer wieder neue Mitglieder gibt, die auf dieses Phänomen stossen. --- Was auch in Ordnung ist. Man könnte zwar mal in der Suchfunktion schauen ob es zu dem Thema schon Antworten gibt, aber okay.


Das wirklich Nervige ist, dass immer wieder die gleichen falschen Antworten gegeben werden, teilweise von den gleichen Leuten oder auch von langjährigen Forennutzern, die das Thema sicher auch schon mehrmals gelesen haben. Aber es einfach nicht wahr haben wollen, dass es einfach den Vornamne mehrfach in einer Familien geben kann.


Ganz persönlich empfinde ich es immer daneben, wenn Beispiele gebracht werden, die einfach nicht vergleichbar sind. Wenn es um Handwerker Paten im 17 Jahrhundert geht, dann kann man dies nicht mit den Gewohnheiten des 20 Jahrhunderts vergleichen, es sei denn es steht hier noch in der Tradition des 17 Jahrhunderts.
Nur weil jemand 5 Generationen bis 1880 erforscht hat, und keine Frau namens Amalie in der Ahnenreihe hat, heißt das noch lange nicht, dass der Name nicht vorkommt oder unüblich ist. Man muss verdammt aufpassen, was man vergleicht, da gibt es viele Einffüsse z. B. Religion, Regionalität, Stand, Zeit etc.

Eine persönliche Erfahrung lässt sich halt einfach nicht verallgemeinern.
Aber genau so wird leider hier oft vorgegangen und argumentiert.


Dunkelgraf
__________________
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  #17  
Alt 25.02.2020, 19:03
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
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Registriert seit: 29.03.2017
Ort: Österreich
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Zitat:
Zitat von Henriette-Charlotte Beitrag anzeigen
Und Du, liebe Andrea, hast doch hoffentlich auch noch den Zweitnamen Maria?
Da wird doch nicht etwa jemand mit dieser wunderbaren Familientradtion gebrochen haben??

Hallo Henriette-Charlotte.

Ich kann dich beruhigen.

Die Linie der Maria's ist irgendwann ausgestorben bzw. steht vor dem Aussterben.

Maria (1924-2005) ist verheiratet gewesen, aber kinderlos geblieben.

Maria (1924-1995) (Tante der obrigen) ist verheiratet gewesen, hat eine Tochter C. gehabt, die verheiratet ist, jedoch ohne überlebende Nachkommen (ein Sohn, gestorben im ersten Lebensjahr) geblieben ist.

Aloisia (1925-1996) (Schwester der obrigen Maria) ist verheiratet gewesen und hat einen Sohn - meinen Vater - gehabt.

Da sind andere Linien etwas kreativer gewesen: Hildegard - deren Mutter Maria - deren Mutter Maria - deren Mutter Theresia - deren Mutter Theresia - deren Mutter Susanna und deren Mutter Ursula.

Das nur weil Hildegard das jüngste Kind der Eltern gewesen ist: Vater und älterer Bruder: Johann, Mutter und ältere Schwester Maria. Dann noch folgende Geschwister: Franz, Hermine und Pauline.

Bei anderen Linien kommt es vor, dass ein Kind stirbt und das nächste Kind den Namen des verstorbenen bekommt.
Oder der Name wird nicht mehr vergeben, je nach Linie, das kann ich so nicht allgemein feststellen.

Warum beide Halbschwestern (siehe oben) den gleichen Vornamen gehabt haben, weiß ich nicht. Vielleicht haben das die jeweiligen Väter so entschieden oder die gemeinsame Mutter oder die Taufpatinnen oder wer auch immer.

Herzliche Grüße

Andrea
__________________
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Aufgeben tut man einen Brief.

Geändert von Andrea1984 (25.02.2020 um 19:08 Uhr)
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